Tresviso ist eines der ungewöhnlichsten Dörfer Kantabriens: 16 Einwohner, eine einzige, 1981 gebaute Zufahrtsstraße (zuvor kam man nur zu Fuß von Urdón hinauf) und eine hohe Lage mitten im östlichen Massiv der Picos de Europa. Der Blauschimmelkäse Bejes-Tresviso (geschützte Ursprungsbezeichnung) ist eines seiner Aushängeschilder.
Vom Dorf aus beginnt der Aufstieg zum Pico Cabeza Vigueras (1.342 m), einem der am leichtesten erreichbaren Gipfel des östlichen Massivs. Die Tour dauert einen Tag – etwa 5–6 Stunden hin und zurück – und verläuft durch das für die Picos typische mineralische Gelände, mit weitem Blick auf die Schlucht von Urdón, den Cuera-Kamm und, an klaren Tagen, das Kantabrische Meer.
Als Alternative zum Gipfel ist schon die Anfahrt nach Tresviso mit dem Auto ein Erlebnis: Die von La Hermida hinaufführende Straße hat eindrucksvolle Kurven und an jeder Wendung einen Aussichtspunkt. 45 Minuten von Alles.