Colombres dürfte das Dorf mit der größten Dichte an Indiano-Architektur in ganz Asturien sein — gemeint sind die Villen, die heimkehrende Auswanderer errichten ließen, nachdem sie zwischen dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert in Amerika zu Vermögen gekommen waren. Farbige Fassaden, Gärten mit Palmen und Aussichtstürme erinnern an diese Rückkehr.
Das Herzstück ist La Quinta Guadalupe, ein kleines Herrenhaus von 1906, das heute das Archivo de Indianos beherbergt — das Museum der Auswanderung. Hier lässt sich das Phänomen der Indianos am besten verstehen: woher das Geld kam und was es in der asturischen Landschaft hinterlassen hat.
25 Minuten von Alles entfernt lässt sich Colombres gut mit der Höhle El Pindal (fünf Minuten mit dem Auto) oder dem Strand von La Franca verbinden.