Santillana del Mar ist das Bild des mittelalterlichen Kantabriens. Die Altstadt ist als historisch-künstlerisches Ensemble anerkannt: gepflasterte Gassen, Herrenhäuser mit Adelswappen und die mächtige Stiftskirche Santa Juliana — einer der Höhepunkte der kantabrischen Romanik.
Der bekannte Spruch “ni es santa, ni es llana, ni tiene mar” (“weder heilig noch flach noch am Meer”) fasst den Widerspruch mit Humor zusammen: Der Name täuscht, der Besuch nicht. Der Ort lässt sich zu Fuß erkunden, in der Altstadt fahren keine Autos, und er verbindet sich gut mit einem Besuch in Altamira — das Museum und die “Neohöhle” liegen 2 km entfernt.
75 Minuten von Alles über die A-8. Lässt sich mit Comillas, San Vicente de la Barquera oder den Stränden von Oyambre zu einem Tag an der kantabrischen Küste verbinden.